WordPress SEO

Mann arbeitet am Laptop mit WordPress

Bild: WordPress ist das beliebteste CMS von Bloggern. Bildquelle: David Molina G – 350982164 / Shutterstock.com

Kurzdefinition:

Bei WordPress handelt es sich um ein Content Management System (CMS), das vor allem für klassische Blogs genutzt wird. Über ein Viertel aller Internet-Webseiten werden mit WordPress verwaltet. WordPress SEO beschreibt sämtliche Maßnahmen, die aktiv zur Suchmaschinenoptimierung des CMS durchgeführt werden können. Dies umfasst neben der technischen Optimierung auch die Installation von Plug-ins sowie die Auswahl eines geeigneten Themes.

Privateinstellungen anpassen

Nach jeder WordPress-Installation sollte der erste Schritt sein, die Einstellungen zur Privatsphäre zu ändern, zumindest wenn die Webseite fertiggestellt ist und in den Index der Suchmaschinen aufgenommen werden soll. Dies ist über die Einstellungen unter der Kategorie „Privatsphäre“ von WordPress möglich.

Die wichtigsten Plug-ins für WordPress 2016 – eine kleine Auswahl

Von Haus aus ist WordPress bereits sehr SEO-freundlich. Dennoch gibt es für WordPress-User nahezu unzählige Möglichkeiten, SEO-Maßnahmen automatisch oder halbautomatisch umzusetzen. Derzeit sind über 42.000 kostenlose Plug-ins im WordPress Plugin Directory gelistet. Hierzu eine kleine Auswahl an Plug-ins.

Plug-in Beschreibung
WordPress SEO von Yoast Mit diesem Plug-in lassen sich viele relevante SEO-Parameter direkt aus dem Backend von WordPress verändern. Vom Title bis zu den Meta Tags, der Sitemap-Erstellung oder RSS-Optimierung sind hier unendlich viele Einstellungen möglich. Hier gibt es ein umfassendes Tutorial zum Plug-in.
wpSEO Eines der beliebtesten Plug-ins für WordPress, auch weil es aus Deutschland stammt. Einfache Installation, noch einfacher zu aktivieren, automatische Suchmaschinenoptimierung und Geld-zurück-Garantie machen diese Erweiterung zu einem der am häufigsten installierten Plug-ins.
SEO Friendly Images Mithilfe dieses Plug-ins werden Bilder und Grafiken anhand vorab definierter Optionen um Keyword-orientierte Einträge im Title oder Alt-Tag ergänzt.
Google XML Sitemaps (for Images) Um ein bestmögliches Crawling der eigenen Seite zu garantieren, ist die Erstellung einer XML Sitemap vonnöten, die mit diesem Plug-in direkt an die Suchmaschine weitergeleitet wird. Mit Google XML Sitemap for Images ist zudem eine vollständige Indexierung aller Grafiken sichergestellt.
Yet Another Related Posts Plugin Dieses Plug-in fügt verwandte Artikel an das Ende jedes Textes ein und hilft Suchmaschinen und Webseitenbesucher bei der Navigation.
Broken Link Checker Dieses Hilfsmittel prüft sowohl bei internen als auch externen Links, ob die Linkziele überhaupt noch vorhanden sind und erlaubt zugleich eine Editierung der Links.
W3 Total Cache Viele Plug-ins setzen die Ladezeit der Website herab. Mit W3 Total Cache werden zumindest die statischen Elemente der Webseite auf dem Server bereitgehalten und stehen schneller zur Verfügung.

Interne Verlinkung optimieren

Das womöglich größte SEO-Problem bei WordPress ist die interne Verlinkung. Ältere Artikel werden mit zunehmender Zeit immer tiefer ins Archiv verschoben und auf diese Weise für die Suchmaschine auf Dauer weniger relevant. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

  1. Kategorien anlegen: Durch die Integration von sinnvollen Kategorien und entsprechenden Verlinkungen lassen sich die meisten Artikel nah an die Startseite verschieben.
  2. Tags nutzen: Durch die Verknüpfung von Artikeln mithilfe von Tags können diese weiter nach oben in die Seitenhierarchie verschoben werden.
  3. Related Posts: Mithilfe von Related Posts (siehe Plug-in) wird eine logische Verknüpfung zu anderen Unterseiten erstellt.
  4. Interne Verlinkung: Natürlich stellt auch die direkte Verlinkung aus Artikeln heraus oder die Einbettung von interessanten Artikellinks in die Sidebar eine effektive Methode dar, die Seitenstruktur zu optimieren.

Permalinks optimieren

Standardmäßig verwendet WordPress sogenannte Messie-URLs, die folgendermaßen aussehen:

www.beispielseite.de/example/?p=4722

Aus SEO-Sicht und auch für Webseitenbesucher sind sprechende URLs jedoch vorteilhaft. Diese erleichtern die Navigation und Besucher erkennen unmittelbar, ob der Link auch wirklich der Suchintention entspricht. Zudem lassen sich hier wichtige Schlüsselbegriffe integrieren. Dies könnte zum Beispiel so aussehen:

www.beispielseite.de/2016/04/wordpress-seo/

Vorsicht bei kostenlosen Themes für WordPress

Für viele Einsteiger stellen die Installation von WordPress und die ersten SEO-Maßnahmen eine große Herausforderung dar. Da bei vielen Personen das Budget knapp ist, wird häufig auf kostenlose Themes zurückgegriffen. Leider erfüllen die meisten dieser Offerten keine SEO-Mindestanforderungen oder erhalten versteckte Links, weswegen auf diese Angebote besser verzichtet werden sollte. Hervorragende und SEO-geeignete Themes sind auch immer mit ein wenig Kostenaufwand verbunden, zahlen sich langfristig aber auch doppelt aus.

 

Über 

Ich beschäftige mich leidenschaftlich mit Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Seit dem Jahr 2010 bin ich selbstständig und habe nach dem Studium bei einem mittelständischen Unternehmen als Head of Marketing gearbeitet. Als Geschäftsführer von SeoPlus.Expert verfolgen ich und mein Team eine einfache Philosophie: Qualität statt Quantität. Neben dem Kunden steht auch der Leser des lancierten Artikels im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Wir schaffen ausschließlich hochwertige Inhalte. Die Domainendung .EXPERT haben wir uns nicht umsonst ausgesucht.

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