Content wechsle dich – Für jeden Inhalt die passende Textsorte finden

Um die Botschaft einer Webseite der Zielgruppe näherzubringen, können Texte, Bilder, Audio- und Videodateien verwendet werden. Alles zusammen wird als Content einer Webseite bezeichnet. Bezüglich der Texte kann dabei zwischen mehreren Textformen gewählt werden, um die Botschaft effektiv und verständlich zu übermitteln. Dieser Beitrag stellt zwölf verschiedene Textsorten vor, die je nach Art der Botschaft zum Einsatz kommen können und deren Übermittlung an Besucher der Webseite unterstützen.

Das Leseverhalten im Internet erfordert eine Reihe von stilistischen Mitteln, die die Lesbarkeit der Texte erleichtern. Neben der Textform sind für das Verfassen von Webinhalten folgende Punkte wichtig:

  • Absätze sollten relativ kurz gehalten werden und möglichst nur einen Gedanken enthalten.
  • Lange Texte erfordern viele Zwischenüberschriften, in denen bereits relevante Schlüsselwörter enthalten sind.
  • Aufzählungslisten mit Bullet Points wie diese hier erleichtern die Lesbarkeit.
  • Internetnutzer scannen Texte mehr, als dass sie sie lesen. Fett gedruckte Schlüsselwörter zeigen dem Leser sofort, worum es in dem Text geht.
  • Mit Handlungsaufforderungen und Verlinkungen innerhalb des Textes können Webseitenbetreiber den Leser gezielt zu weiteren Seiten innerhalb der Homepage führen.

Die Hauptaussage steht am Anfang der gewählten Textsorte. Bei komplexen Webseiten kann mithilfe von Teasern zum Weiterlesen animiert werden. Ein Teaser ist ein kurzer Anreißertext, der mit einer ausführlicheren Folgeseite verlinkt ist.

Von der Checkliste bis zum Vergleich – Textformen und ihre Einsatzgebiete

Für ein Nachrichtenportal macht es wenig Sinn, als Haupttextform die Produktbeschreibung zu wählen. Andersherum wird die Nachricht als Textform in einem Onlineshop nur eine untergeordnete Rolle spielen. Jeder Text hat ein ganz bestimmtes Ziel für eine ganz bestimmte Zielgruppe. Eine falsch gewählte Textsorte kann dazu führen, dass das Ziel nicht erreicht wird oder die Zielgruppe sich nicht angesprochen fühlt. Folgende Textsorten und ihre Einsatzgebiete sollen hier näher erläutert werden:

  • Checkliste
  • E-Book
  • Erfahrungsbericht
  • Essay
  • Exzerpt
  • Glossar
  • Interview
  • Kommentar
  • Nachricht
  • Newsletter
  • Porträt
  • Produktbeschreibung

Grundsätzlich kann ein Text sieben verschiedene Ziele verfolgen. Beim Betrachten der folgenden Tabelle wird deutlich, dass ein Text auch mehrere Ziele verfolgen kann. So kann eine Produktbeschreibung beispielsweise im ersten Teil Aussehen und Funktionsweise des Produkts näher erläutern (deskriptiv) und am Schluss mit einer Handlungsaufforderung zum Kauf des Produkts enden (appellativ). Auf der anderen Seite kann eine Reportage ebenso informativ wie unterhaltend sein.

Ziel
Erläuterung
Textformen
belehrend (kognitiv)Populärwissenschaftliche Texte, die komplizierte Sachverhalte oder Begriffe erläuternGlossar, Lexikon
regelnd (normativ)Sachtexte, die Regeln oder Normen beinhalten. Gesetzestexte, Garantieerklärungen, Impressum, Handbuch, Disclaimer, AGB
mitteilend (informativ)Texte, die den Leser über allgemeine Sachverhalte informieren und in der Regel in einer wertungsfreien und neutralen Sprache geschrieben sind.Bericht, Nachricht, Reportage, Interview
auffordernd (appellativ)Texte, die den Leser zu bestimmten Handlungen auffordern.Inserat, Werbetext, Einladungstext
beschreibend (deskriptiv)Texte, die bestimmte Eigenschaften von Objekten näher erläutern und dem Leser ein Bild des Objekts vermitteln.Produktbeschreibung, Vergleich
unterhaltend (narrativ)Texte, die eine bestimmte Geschichte erzählen. Die Geschichte kann dabei auf tatsächliche oder fiktive Begebenheiten beruhen.Kurzgeschichte, Roman, Reisebericht
deutend (kreativ)Texte, die versuchen, die Aussage anderer Textformen zu erfassen und näher zu erläutern.Glosse, Rezension, Essay, Kommentar

Checkliste

Diese Textsorte ist im Internet sehr beliebt, weil sie einerseits sehr übersichtlich und andererseits sehr informativ ist. Die Checkliste kann für zahlreiche Themen zum Einsatz kommen. In Form einer Prüfliste informiert sie den Leser über Dinge, die zu bestimmten Anlässen mitgenommen werden oder Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Dabei kann das Thema sämtliche Spektren des privaten und beruflichen Alltags umfassen.

Anwendung: Im Grunde kann jede Webseite Checklisten zu ihrem Themengebiet verfassen. Sinnvoll ist diese Textform vor allem für Ratgeberportale.

Ähnliche Textsorten: Rangliste

Aufbau
Stil
• selbsterklärender Titel• sachlich informativer Sprachstil
• Einleitung zum Thema in ein oder zwei Absätzen• nummerierte oder mit Bullet Points versehene Aufzählungsliste
• nähere Erläuterung zu jedem Checklistenpunkt in ein oder zwei Absätzen• enthält sinnvollerweise eine ausdruckfähige Liste zum Abhaken der einzelnen Schritte
• komplexere Checklistenpunkte mit
Zwischenüberschriften kennzeichnen

E-Book

Heute wird zu nahezu jedem gedruckten Buch auch eine elektronische Ausgabe angeboten. Dieser Abschnitt behandelt das E-Book als Textform, die ausschließlich für das Internet konzipiert ist. In diesem Bereich behandelt das E-Book ein spezielles Thema in sehr umfangreicher Weise und beleuchtet möglichst alle Aspekte. Vom Umfang her enthält das E-Book mindestens 3000 Wörter. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Deshalb ist es beim Verfassen eines E-Books besonders wichtig, den Text mit Bildern, Tabellen, Diagrammen und anderen Hilfsmitteln aufzulockern. Im Internet werden kostenpflichtige und kostenlose E-Books angeboten. Letztere haben in der Regel Werbecharakter und sollen zum Kauf von weiteren Produkten anregen. Kostenpflichtige E-Books können das Know-how bestimmter Themengebiete vermitteln und geben dem Leser Handlungsanweisungen, wie er selbst auf diesem Gebiet aktiv werden kann.

Anwendung: Werbemittel, Vermittlung von Know-how, E-Book als Vertriebsmöglichkeit von Produkten und Dienstleistungen

Ähnliche Textformen: Handyroman

Aufbau
Stil
• selbsterklärender Titel• klare Strukturierung
• kurze Einführung zum Thema• persönliche Ansprache des Lesers möglich
• Inhaltsverzeichnis• überwiegend sachlich erklärender Sprachstil
• eigentlicher Inhalt zu möglichst allen Aspekten des Themas

Erfahrungsbericht

Diese Textform informiert den Leser über Ereignisse, Objekte oder Produkte aus der Sicht des Autors. Besonders im Internet erfährt dieses Mittel eine immer größere Bedeutung, da es für viele Nutzer ein wichtiges Kriterium zum Kauf oder Nichtkauf eines Produktes ist. Aber das Wissen um die Bedeutung des Erfahrungsberichts hat viele Webseitenbetreiber veranlasst, fingierte Erfahrungsberichte ins Netz zu stellen. Deshalb sind seriöse Erfahrungsberichte daran zu erkennen, dass sie ein Foto des Autors und zwei bis drei Sätze zu seiner Person enthalten. Im Gegensatz zum journalistischen Bericht enthält der Erfahrungsbericht eine persönliche Wertung des Autors.

Anwendung: Reiseportale, Dienstleister und Onlineshops, die ihre Dienste von Kunden bewerten lassen.

Ähnliche Textsorten: Rezension

Aufbau
Stil
• aussagekräftiger Titel, der zum Lesen anregt• authentischer, nicht werblicher Sprachstil
• Einleitung zum Thema in ein oder zwei Absätzen• aussagekräftige Zwischenüber-schriften zu Teilaspekten
• Gliederung in Teilaspekte, beispielsweise Preis, Service, Sauberkeit und Einrichtung beim Hotelerfahrungs-bericht• Ich- oder Wir-Form
• Fazit

Essay

Der Essay ist eine traditionelle literarische Textform, die schon im 16. Jahrhundert entstand. Er zeichnet sich dadurch aus, dass der Autor den Leser an seinen Gedankengängen teilhaben lässt. Aus verschiedenen Perspektiven wird sich dem Gegenstand des Essays genähert. Während eine klare Form und strenge Methodik obligatorisch sind, darf der Autor bezüglich der Systematik, Fußnoten und Randbemerkungen eher nachlässig sein. Der Essay gehört zu den deutenden und kreativen Textformen.

Anwendung: Blogbeiträge, Nachrichtenportale, Webseiten mit journalistischen Inhalten

Ähnliche Textform: Kolumne, Glosse

Aufbau
Stil
• kreativer Titel, der zum Lesen anregt• sprachlich ausgefeilt
• Absatz zum Gegenstand des Essays• oft humorvoll
• Entwicklung von Gedankengängen bis zur Hauptaussage • Umwandlung von Fachbegriffen in eine allgemein verständliche Sprache

Exzerpt

Als Exzerpt wird die Zusammenfassung oder ein Auszug eines bereits bestehenden Textes bezeichnet. Ziel ist es dabei, den Leser an den Hauptgedanken eines Langtextes teilhaben zu lassen, ohne dass dieser den zeitlichen Aufwand der Lektüre aufbringen muss. Somit sind Zitate und Paraphrasen, also Umschreibungen von Gesagtem oder Geschriebenem, Teil des Exzerpts.

Anwendung: Das Exzerpt findet beispielsweise Anwendung, um politische Reden für das Internet aufzubereiten oder komplexe Inhalte von Romanen oder Sachbüchern zusammenzufassen.

Ähnliche Textform: Konspekt

Aufbau
Stil
• zum Lesen anregender Titel • klare Struktur in Gedanken und Argumentation
• Einleitung zum Thema: enthält die Hauptthese und allgemeine Hinweise zum Sachverhalt• Trennung zwischen Zitaten und eigenen Kommentaren muss erkennbar sein
• Fließtext mit der Zusammenfassung des bestehenden Textes• wichtige Zitate im Originalwortlaut wiedergeben
• Fazit mit der wichtigsten Kernaussage

Glossar

Das zu den belehrenden Sorten von Texten gehörende Glossar ist eine alphabetisch geordnete Liste von Fachbegriffen oder Fremdwörtern mit beigefügten Erklärungen. Das Glossar hat in erster Linie das Ziel, den Leser Begriffe zu Spezialgebieten näher zu erläutern und so das Surfen auf der Webseite zu erleichtern. Sollten innerhalb der Erklärungen weitere Fachbegriffe auftauchen, sind diese idealerweise so verlinkt, dass der Leser problemlos zu deren Definition gelangt.

Anwendung: Webseiten mit Themengebieten, die jenseits des Allgemeinwissens liegen und das Erklären von Fachbegriffen notwendig machen.

Ähnliche Textform: Lexikon, Enzyklopädie

Aufbau
Stil
• selbsterklärender Titel• neutraler Sprachstil ohne Wertung
• sehr kurzer Absatz als Einleitung zum Thema• leicht verständliche Sprache
• Liste mit den Buchstaben des Alphabets, die zu Unterseiten verlinkt sind und zu den entsprechenden Begriffen führen• Verlinkungen zu weiteren Begriffen innerhalb einer Definition
• Liste aller Fachbegriffe mit ein und denselben Buchstaben, die verlinkt sind und zu den Unterseiten mit den Erklärungen führen

Interview

Das Interview ist eine informative Textform, in der der Leser Wissenswertes über eine Person, über die Meinung einer Person oder zu einer Sache erfährt. Dabei kann die befragte Person eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens sein oder ein Experte auf einem bestimmten Themengebiet. Ein gutes Interview ist dramaturgisch so aufgebaut, dass es im Verlauf immer spannender wird und auf einen Höhepunkt hinarbeitet. Dabei nimmt sich der Interviewer selbst zurück und stellt kurze und prägnante Fragen. Diese sollten nicht länger sein als die Antwort darauf. Idealerweise wird die Hauptaussage am Schluss des Interviews getroffen. Das Interview ist ein Frage-Antwort-Dialog zwischen dem Interviewer und der zu befragenden Person. Der Text sollte klar als Interview zu erkennen sein, da es sich bei den Antworten nicht um die Meinung des Autors handelt. Des Weiteren müssen die Fragen offen gestellt werden. Ja oder Nein als Antwort muss unmöglich sein. Der Befragte soll erzählen und wissenswerte Fakten preisgeben.

Anwendung: Newsportale und Newsmagazine benutzen diese Textform, um Wissen über prominente Persönlichkeiten zu vermitteln. Webseiten mit speziellen Themengebieten können ihre Leser mit einem Experteninterview in das Thema einführen.

Ähnliche Textform: Umfrage, Porträt

Aufbau
Stil
• Titel, möglichst mit Namensnennung der zu befragenden Person• authentische Wiedergabe der Antworten
• kurze Einleitung, in der Zweck oder Anlass des Interviews genannt werden• dramaturgischer Spannungsbogen
• Frage-Antwort-Dialog
• fakultativ Danksagung und Verabschiedung

Kommentar

Diese Textform ist in der Regel eine Stellungnahme des Autors zu einer Aussage einer anderen Person, eines bestimmten Ereignisses oder einer Nachricht. Der Autor wird üblicherweise namentlich genannt. Das Ziel ist dabei, über die Bedeutung der Aussage oder des Ereignisses zu informieren, Zusammenhänge zu erläutern und dem Leser ein abgerundetes Bild zu verschaffen. Der Autor legt die Fakten des Kommentargegenstandes dar und äußert seine subjektive Meinung dazu. In einem guten Kommentar geschieht dies mithilfe von logischen Argumenten, sodass sich der Leser seine eigene Meinung bilden kann.

Anwendung: Redakteure von Onlinemagazinen geben Kommentare zum aktuellen Zeitgeschehen ab. Kommentare zu Blogbeiträgen ergänzen weitere Aspekte zum eigentlichen Artikel.

Ähnliche Textsorten: Glosse, Leitartikel

Aufbau
Stil
• aussagekräftiger Titel• verständliche Sprache möglichst ohne Fremdwörter
• kurze Einleitung mit Darstellung des Sachverhalts, der Zusammenhänge und Hintergründe• kurze und prägnante Sätze
• logische Argumentationskette und wenn nötig Widerlegung von Gegenargumenten• Ich-Form
• Fazit in Form einer Schlussfolgerung, einer Kritik oder Empfehlung

Nachricht

Die Nachricht ist die wohl am weitesten verbreitete journalistische Textform. Als Grundelement der Kommunikation kommt sie auf zahlreichen Gebieten zum Einsatz. Die Nachricht steht oft als Synonym für Neuigkeit und informiert den Leser erstmals über Ereignisse, Anlässe oder Vorgänge. Deshalb bildet diese Textform oft auch die Grundlage für weitere Textformen. Ist sie veröffentlicht, können dazu Kommentare, Interviews oder Leitartikel verfasst werden. Vom Umfang her relativ knapp gehalten, beantwortet die Textsorte die journalistischen W-Fragen wer, wo, was, wie, wann und warum. Ob die Nachricht eine Veröffentlichung rechtfertigt, hängt davon ab, ob der Inhalt für die Leser von besonderem Interesse ist.

Anwendung: Newsportale und Onlinemagazine, aber auch jede andere Webseite, die ihren Lesern Neuigkeiten vermitteln will.

Ähnliche Textsorten: Meldung

Aufbau
Stil
• Titel, der die Frage nach dem Was beantwortet• einfache Wortwahl
• Beantwortung der Fragen wer, was, wo, wie und warum• knapper Satzbau
• Quellenangabe• übersichtliche Satzfolge
• sprachliche Stereotype

Newsletter

Diese Textform ist ein wichtiges Mittel zur Bindung von Kunden an eine Webseite. Der Newsletter wird in der Regel per Email übermittelt und enthält inhaltlich Neuigkeiten, Angebote oder wichtige Informationen, die die entsprechende Webseite betreffen. Dazu muss der Empfänger sich vorher anmelden und seine Emailadresse hinterlegen. Viele Webseitenbetreiber verteilen daraufhin kleine Geschenke in Form von Guthaben für den Onlineshop oder andere Boni. Vereine, kirchliche Einrichtungen oder Unternehmen nutzen den Newsletter für die Abonnenten als Kundenzeitschrift und sorgen so dafür, dass die Kunden oder Mitglieder die Webseite immer wieder besuchen.

Anwendung: als Werbemittel für Onlineshops, als Form der Kommunikation zwischen Herausgeber des Newsletters und den Abonnenten

Ähnliche Textsorten: Mailingliste

Aufbau
Stil
• Anrede• persönliche Ansprache
• übersichtliche Darlegung von Neuigkeiten, Angeboten und Mitteilungen• übersichtliche Gestaltung mit klarer Strukturierung
• wenn sinnvoll Handlungsauf-forderung• Einbindung von Grafiken und anderen auflockernden Hilfsmitteln

Porträt

Diese Darstellungsform wird verwendet, um dem Leser einen Überblick über das Wesen und Wirken einer Person oder eines Unternehmens zu verschaffen. Dabei kann das Porträt als Ausgangspunkt für weitere Textformen dienen. Gutscheinportale nutzen beispielsweise diese Textform dazu, um über die Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten, kurz zu informieren. In der Musik- und Filmbranche werden Porträts häufig verwendet, um das Schaffen der Künstler zu skizzieren. Kennzeichnend für das Porträt ist die Aufbereitung von Fakten aus der Biografie der zu besprechenden Persönlichkeit, ohne aus deren Gedanken und Handlungen Rückschlüsse zu ziehen.

Anwendung: musikalische Porträts, Filmporträts, Prominentenporträt, Expertenporträt

Ähnliche Textsorten: Biografie

Aufbau
Stil
Titel, der möglichst den Namen des zu porträtierenden enthältobjektiver Sprachstil ohne Interpretationen
ein Zitat der zu porträtierenden Person am Anfang macht den Text lebendigPräsens bei noch lebenden Personen
Nennung der wichtigsten Merkmale wie Name, Alter, Geschlecht, HerkunftPräteritum bei verstorbenen Personen
Angaben zu besonderen Leistungen und zum Schaffendritte Person (Er, Sie)
Schlussbemerkungvermehrte Verwendung von Adjektiven

Produktbeschreibung

Diese Textform dient vor allem Onlineshops dazu, ihren Kunden weitere Details über ein bestimmtes Produkt zu vermitteln. Auf der Seite mit den Basisangaben wie Produktname und Preis gelangt der Kunde dann über einen Link zur eigentlichen Produktbeschreibung. Diese enthält Informationen über Funktionsweise, technische Angaben, Aussehen oder wichtige Eigenschaften des Produkts. Dabei wirkt die Seite, die die Produktbeschreibung enthält, wie ein virtuelles Schaufenster und liefert den Kunden wichtige Kriterien zum Kauf oder Nichtkauf. Gute Produktbeschreibungen sind argumentativ überzeugend formuliert und enden mit einer Handlungsaufforderung.

Anwendung: Onlineshops, Ratgeber- und Testportale

Ähnliche Textsorten: Gebrauchsanleitung

Aufbau
Stil
• aussagekräftiger Titel, der möglichst das wichtigste Verkaufsargument enthält• an die Branche angepasster Sprachstil
• Fließtext, der Alleinstellungsmerkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten enthält• positive, bildhafte Sprache
• Listen mit weiteren Eigenschaften• überzeugend, ohne übertrieben werbend zu sein
• Handlungsaufforderung • Sprache mit emotionalem Mehrwert

 

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